Kraneinweihung bei Hansakai



Inbetriebnahme des leistungsfähigen Krans markiert Meilenstein beim Ausbau der trimodalen Umschlaganlage Hansakai

Millioneninvestition am Bremer Holz- und Fabrikenhafen und Bekenntnis zum Standort

 
Der neue Doppellenker-Drehwippkran in Aktion.
Bremen, 22. April 2016 | Der neue Kran ist das Herz­stück der Erweiterung und des Ausbaus der trimodalen Umschlaganlage HANSAKAI. Mit seiner Inbetriebnahme heute hat das rund 6 Mio. € Projekt eine wichtige Etappe vollzogen. Im festlichen Rahmen wurde dieses Ereignis im Beisein von Kunden, Ge­schäfts­part­nern und Un­ter­stüt­zern aus Politik, Ver­wal­tung und Wirtschaft ge­wür­digt.

Mit der Ertüchtigung weiterer großzügiger Flächen und dem Ausbau der Umschlaganlage verfolgt die J. MÜLLER-Gruppe, zu der die Hansakai Umschlagbetriebe gehören, das Ziel, den Transport per Binnenschiff zu stärken. Gerade bei Containern be­steht großes Potential, da bisher lediglich 5 % der Hinterlandverkehre von Bremerhaven aus über diesen Transportweg erfolgen. Der überwiegende Teil geht über die Straße. Das Unternehmen ist angetreten hier, in einem noch größeren Maße als bisher, eine umweltfreundlichere Alternative für seine Kunden aufzuzeigen.
 
Nach einem Grußwort von Senator Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen, wür­dig­te  Jan Müller, Vorstandsvorsitzender der J. MÜLLER-Gruppe, offiziell die Inbetriebnahme. Zugleich unterstrich er die Wichtigkeit eines fairen Wettbewerbs. „Für uns ist unverständlich, dass die großen Terminalbetreiber das Binnenschiff stärker mit Terminalkosten belasten als den Lkw. Wir fordern daher die Politik auf, ihren Einfluss bei den großen Terminalbetreibern in Bremerhaven dahingehend geltend  zu machen, das dass Binnenschiff durch die Gebührenpolitik nicht diskriminiert wird.“

v.l.n.r.: Peter Viet, Betriebsleiter der Hansakai Umschlagbetriebe, Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen, Jürgen Huntgeburth, Vorstand der J. MÜLLER-Gruppe und Ge­schäfts­füh­rer der Hansakai Umschlagbetriebe Jan Müller, Vorstandsvorsitzender der J. MÜLLER-Gruppe


Jan Müller dankte zugleich den Unterstützern aus dem Kundenkreis sowie der Politik und den Behörden für ihr Engagement bei der Umsetzung dieses Projekts. Wichtig sei aber auch, dass die Ha­fen­wirt­schaft und die Industriebetriebe am Holz-und Fabrikenhafen durch das Bauplanungsrecht gegen emissionsempfindliche Ge­wer­be­an­sied­lun­gen abgesichert werden. Ansonsten ist der Holzhafen ein hervorragender Standort: „Wir sehen hier unsere industrielle und logistische Zukunft insbesondere für Kaffee, Agrar- und Er­näh­rungs­pro­duk­te sowie Commodities“, so Jan Müller und wünschen dem Hansakai ein „Glück auf“, um seine Stärke als effiziente Drehscheibe im trimodalen Verkehr unter Beweis stellen zu können.

Eckdaten zum Terminal:

  • Kailänge: 180 m mit Wassertiefe von 7,50 bis 9,00 m
  • Anzahl der Verladegleise mit Gesamtlänge: 1 x 180 m, 1 x 240 m
  • Verlagerung von zusätzlichem Ladungsaufkommen von der Straße auf Binnenschiff und Bahn
  • Einsparung von 107.154 Tonnen CO2 über 20 Jahre
  • Erweiterung und Ausbau der multifunktionalen Schnittstelle zwischen Wasser - Schiene - Straße
  • Stärkung des Kaffee-Logistik-Clusters am Holzhafen durch vermehrte Bereitstellung umweltfreundlicher Transportlösungen
  • Organisation der Vor- und Nachläufe zwischen den großen Containerhäfen und den Kunden
  • Containerlagerung und -depot
  • Umschlagskapazität von 56.000 TEU
  • Gabelstapler- und Reachstackerflotte mit bis zu 42 t Trag­fähig­keit
  • eigene Rangierlok

 
Daten zum Portaldrehkran:

  • Spurbreite: 10,5 m
  • bis 32 m 40 t
  • bis 29 m 46 t
  • bis 29 m (unter Spreader) 36 t
  • Hubhöhe max: 28 m
  • Hubhöhe Doppellasthaken: 22 m
  • Hubhöhe Spreader: 18,3 m
  • Heben: 40 m/Minute bei 25 t
  • Senken: 90 m/Minute bei 12 t




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