WIRTSCHAFT
Gewerbeflächen an der Weser auf internationalem Fachkongress in Berlin
präsentiert
NIEDERSACHSEN
PORTS, WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG, DIE UMSCHLAGSFIRMA J. MÜLLER UND DIE STADT BRAKE
TRETEN GEMEINSAM AUF. IHR ZIEL: DIE ANSIEDLUNG VON BIOENERGIE-GROßANLAGEN.

Warben in
Berlin für „Bio Ports Brake“ (v.l.): Werner Repenning (NPorts), Jürgen Huntgeburth (J. Müller), Harald Müller (MüLog),
Matthias Dornblüth (NPorts),
Kay Lutz Pakula (Wirtschaftsförderung) und Lars Gottschenkis
(J. Müller). BILD: PAHLMANN
BRAKE - Mit der neuen Marke „Bio-Port Brake“
soll der Hafen Brake das Augenmerk potenzieller Investoren aus der
Bioenergiebranche auf die Ansiedlungsflächen an der Weser lenken. Hierzu ist
„Bio-Port Brake“ erstmals und als einziger Hafenstandort auf dem
internationalen Fachkongress der Biokraftstoffe „Kraftstoffe der Zukunft“ in
Berlin aufgetreten. Die Veranstaltung des Bundesverbandes der Bioenergie (BBE)
und der Union zur Förderung von Oel- und
Proteinpflanzen (UFOP) zieht Jahr für Jahr internationales Fachpublikum in die
Bundeshauptstadt.
„Bio-Port Brake“ steht für den Zusammenschluss des Hafenbetreibers
Niedersachsen Ports, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Wesermarsch, des
Umschlagsunternehmens J. Müller AG sowie der Stadt Brake. Ziel dieser
Arbeitsgruppe ist die Ansiedlung von Bioenergie-Großanlagen.
Hierfür stehen rund 100 Hektar Ansiedlungsfläche in direkter Hafennähe zur
Verfügung. Im Seehafen werden jährlich mehr als fünf Millionen Tonnen Güter
bewegt. „Bio-Port Brake“ kann mit der Bioenergie ein weiteres Standbein für den
Hafenstandort erschließen und Arbeitsplätze in der Region Wesermarsch schaffen.
Basis hierfür ist neben den verfügbaren Flächen, Umschlagsanlagen und dem
hochqualifizierten Personal die enge Zusammenarbeit von Wirtschaftsförderung,
Hafenbetreiber und Behörden.
Diese Vorteile wurden der Bioenergiebranche in Berlin näher gebracht. Die
positiven Reaktionen der Kongressteilnehmer sowie die erreichte Außenwirkung
des Auftritts bestärken die Beteiligten darin, diesen Weg weiter zu verfolgen
und „Bio-Port Brake“ als Standort für Zukunftsenergie zu etablieren.
Quelle: NWZ-Online